Hallo, wie schön, dass du meinen Blog gefunden hast!

Mein Name ist Sharon und ab Ende August/Anfang September 2026 werde ich für etwa zwölf Monate im Rahmen des weltwärts-Programms einen Freiwilligendienst in Ecuador machen. Dieser Blog entsteht als begleitender Ort dazu – für Erfahrungsberichte, Gedanken und Fragen, die sich im Laufe dieser Zeit ergeben, und für jegliche Geschichten, die erzählt werden wollen.

Ich werde meinen Freiwilligendienst im „Bildungsprojekt in Chugchilán und Moreta“ leisten. Getragen wird das Projekt von meiner Entsendeorganisation KulturLife und der Partnerorganisation Fundación Proyecto Ecológico Chiriboga. Einsatzort sind zwei interkulturelle und bilinguale Grundschulen (Spanisch und Kichwa) in Chugchilán und im nahegelegenen Ort Moreta, in denen Kinder der indigenen Kichwa-Bevölkerung lernen. Dort werde ich die Lehrkräfte im Unterricht, insbesondere im Englischunterricht, unterstützen, an außerschulischen und kreativen Aktivitäten mitwirken, mich in gemeinschaftliche Arbeiten im schuleigenen Garten und der Community einbringen und Umweltbildungsangebote wie Workshops zum Thema „Recycling und Nachhaltigkeit“ mitgestalten. Falls du jetzt schon mehr zu dem Projekt erfahren möchtest, schau doch gerne hier vorbei: https://kultur-life.de/freiwilligendienste/weltwaerts/projekte-in-ecuador.

Kleiner Hinweis vorab: Ich sehe meinen Freiwilligendienst nicht als „Hilfeprojekt“ im klassischen Sinne an. Vielmehr verstehe ich ihn als Lern- und Reflexionsprozess, der von Begegnung, Zuhören und gegenseitigem Austausch geprägt sein soll. Mein Studium der Sozialwissenschaften sowie meine bisherigen Praktika und Engagements haben mich unter anderem für Fragen globaler Ungleichheit, postkolonialer Kontinuitäten und für den Entwicklungsbegriff sensibilisiert. Mit diesen Perspektiven möchte ich nach Ecuador reisen – wissend, dass mein Blick immer begrenzt bleibt und Lernen Zeit braucht.

Der Blog soll genau dafür Raum bieten: für Eindrücke aus dem Alltag, für kleine Beobachtungen, für besondere Begegnungen, für Unsicherheiten, für schöne und schwierige Momente – und für die Fragen, die sich aus einem längeren Aufenthalt in einem anderen gesellschaftlichen Kontext ergeben. Ich möchte hier weder ein vollständiges Bild von Ecuador zeichnen noch für andere sprechen, sondern meine subjektiven Erfahrungen möglichst transparent und reflektiert festhalten.

Die Ausreise steht noch bevor, daher wird es hier zunächst ruhig bleiben. Aber ab dem Spätsommer werden nach und nach Texte und Fotos folgen.

Ich freue mich darauf, dich zukünftig über diesen Blog auf meine Reise mitzunehmen. Shuk punchakaman (‚Bis zum nächsten Mal‘ auf Kichwa)!

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